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Staatsminister Füracker besuchte Gemeinde Bernhardswald

07.09.2021 Auf Einladung von Bürgermeister Florian Obermeier erhielt Bernhardswald am 30.08.2021 hohen Besuch von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Im Rathaus wurde der Minister von Bürgermeister Florian Obermeier, seinen Stellvertretern Rainer Rößler und Markus Auburger sowie MdL Sylvia Stierstorfer und MdB Peter Aumer in Empfang genommen. Das Gemeindeoberhaupt brachte in seinen Grußworten die Freude über den Besuch und das Interesse des Staatsministers an der Gemeinde zum Ausdruck, erhoffte man sich doch Unterstützung bei zwei wichtigen Projekten.

Bei dem ersten Anliegen handelt es sich um die Wegebaumaßnahme Lamlhof-Höslgrub, bei der bereits im Jahr 2018 ein Förderantrag gestellt und vorerst positiv beschieden wurde. Die Gemeinde hatte sodann begonnen, Planungsleistungen auszuschreiben und zu vergeben und die Förderungsunterlagen eingereicht. Im Juni dieses Jahres wurde dann überraschend mitgeteilt, dass die Wegebaumaßnahme nicht mehr über das beantragte Flurbereinigungsgesetz, sondern nunmehr ausschließlich über das sog. ELER-Programm gefördert werden kann, was eine enorme Rückstufung bedeutet. Aufgrund dessen kann die Sanierung wohl erst Ende 2022, wenn nicht sogar erst 2023 durchgeführt werden.

Als zweiter Punkt stand der Besuch des Radlbahnhofs in Hauzendorf auf dem Plan. Hierzu hatten sich neben anderen auch Altbürgermeister Werner Fischer, zahlreiche Gemeinderäte und die Vorsitzende der ILE und Brennberg’s Bürgermeisterin Irmgard Sauerer eingefunden.

Bürgermeister Obermeier hob noch einmal die große Wertschätzung der Gemeinde am Besuch des Staatsministers hervor. Danach schilderte er die Entstehung und Geschichte des Bahnhofsgebäudes. Das Gemeindeoberhaupt wies darauf hin, dass der sog. Radlbahnhof Hauzendorf das bedeutendste Bahnrelikt auf dem Falkensteiner Radweg darstellt und es sich um das einzig verbliebene Bahnhofsgebäude auf der Bahntrasse handelt. Außerdem verdeutlichte er, welchen Stellenwert das Bahnhofsgebäude zu früheren Zeiten, aber auch in der heutigen Zeit noch hat. Nach der Stilllegung der Bahntrasse 1994 entstand daraus unter dem Namen „Radlbahnhof“ eine Einkehrschänke mit Biergarten. Diese Einkehrmöglichkeit fand sowohl bei den Einheimischen als auch bei Touristen und Radfahrern großen Zuspruch.

Im Jahre 2020 erwarb die Gemeinde Bernhardswald nach einstimmigem Beschluss den Radlbahnhof. Für die Gemeinde ist die Sanierung und der Erhalt des Radlbahnhofs als öffentliches Gebäude besonders wichtig. Darüber hinaus soll hier ein touristisches Versorgungs- und Kommunikationszentrum entstehen und damit ein wichtiger Knotenpunkt des Tourismusnetzes.

Der Rathauschef appellierte an Staatsminister Füracker, für dieses wichtige Anliegen der Gemeinde ein gutes Wort bei der Förderstelle in der Regierung einzulegen und so aktiv zum Erhalt des Radlbahnhofs beizutragen.

Der Heimatminister zeigte sich stark beeindruckt von dem großen Engagement der Gemeinde und dem emotionalen Einsatz des Bürgermeisters zum Erhalt des kulturhistorischen Radlbahnhofs. Er konnte zwar nichts versprechen, allerdings wollte er sich gerne für dieses Projekt bei den zuständigen Stellen einsetzen.


            

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